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offizieller Medienpartner des Schweizerischen Beitrags A R C H / S C A P E S Die Verhandlung von Architektur und Landschaft auf der 7. Internationalen Architekturbiennale São Paulo 2007. Der Beitrag wird vom 01.02. bis zum 11.05. im S AM in Basel zu sehen sein (siehe auch geschwitzt 46|07, gefilmt 47|07 und gefilmt 50|07). * * Morgen Freitagabend, 01.02., um 19h ist Vernissage der Ausstellung im S AM Basel * * Die ausgestellten Projekte: Auf die Stimmung hin materialisiert EM2N Architekten | Mathias Müller | Daniel Niggli, Zürich Entgegen dem Siedlungsraster UNDEND Architektur AG, Zürich Neuer Massstab für den Stadtrand pool Architekten, Zürich Invasion der Natur Officina del Paesaggio, Sophie Agata Ambroise, Lugano Architektur der Übergänge Niklaus Graber & Christoph Steiger Architekten, Luzern Gegen die Natur Luigi Snozzi, Locarno Terrassen als Topografie Giraudi Wettstein Architekten ETH / BSA / SIA, Lugano Die Natur rahmen Architekturbüro Peter Zumthor, Haldenstein Wertschöpfung durch Differenz Gion A. Caminada Architekt BSA / SIA, Vrin Moderne Form, traditionelle Bauart LOCAL ARCHITECTURE, Lausanne Klassische Hülle, verborgene Innenwelt Bonnard / Woeffray Architectes FAS SIA, Monthey Monumentale Nachahmung Valerio Olgiati, Chur Filigranität in wilder Landschaft Conzett, Bronzini, Gartmann AG, Chur Das Abheben der Sicht Corinna Menn Architektin ETH / SIA, Chur Der «Glänzling» Studio Monte Rosa, Professor Andrea Deplazes, Marcel Baumgartner Departement Architektur, ETH Zürich |
Wertschöpfung durch Differenz – die Architektur von Gion A. Caminada, Architekt BSA / SIA, Vrin «Ich hab mir ein Ziel gesetzt für meine weiteren Jahre. Das Ziel ist die Differenz herauszustreichen. Differenzen zwischen verschiedenen Orten. Differenzen schaffen heisst, die unterschiedlichen Qualitäten eines Ortes herauszustreichen. Das kann eine Konstruktion sein, ein Material, eine Struktur. Aber die Differenz darf nicht das Programm sein, sondern es muss ein Mehrwert daraus gewonnen werden.» Caminada ist ein politischer Architekt. Ihn interessieren nicht allein die Form eines Gebäudes, sondern auch, wie dieses in einer Gesellschaft eingebunden ist, ob es nachhaltig ist, wie es in 50 Jahren aussehen wird und wie es in den Zyklus der Wertschöpfung eines Ortes oder einer Region integriert ist. Dabei liegt sein Fokus jedoch nicht auf den Zentren oder anderen begehrten Orten wie die alpinen Resorts, sondern vielmehr auf den vermeintlichen Brachen, entsprechend hat er «Neun Thesen für die Stärkung der Peripherie» aufgestellt. Doch natürlich beschäftigt er sich auch mit klassischen Architekturthemen, etwa mit jenem, wie ein Gebäude ins Terrain gesetzt wird oder wie ein Raumtypus für die Gemeinschaft heute beschaffen sein müsste. Weitere Filme und Gepräche hier (> Film der Woche) und hier! ib Gion Caminada (rechts) und Mitarbeiter Timon Reichle auf einer Baustelle im Sommer 2005 (Bild: kub) |
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